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Deutsches Staatstheater Temeswar

Eine internationale Koproduktion am Deutschen Staatstheater Temeswar

23. April 2017


Das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) arbeitet an einer Koproduktion mit dem Nationaltheater Luxemburg, dem Theater Heidelberg, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und TART Produktion Stuttgart: „Antigone“ von Bertolt Brecht, unter der Spielleitung von Bernhard M. Eusterschulte, feiert Premiere am
Donnerstag, den 27. April 2017, 19,30 Uhr.
Die Produktion wird nur einige Male in Temeswar gezeigt, uzw.
am Freitag, den 28. April 2017, um 19,30 Uhr und
am Dienstag, den 2. Mai 2017, um 19,30 Uhr
Die Aufführungen sind im Saal des Deutschen Staatstheaters Temeswar angesetzt und werden ins Rumänische übertitelt.
Spielleitung, Bühne und Kostüme übernahm Bernhard M. Eusterschulte. Das Live-Sound-Design schuf Roderik Vanderstraeten, die Dramaturgie stammt von Jürgen Popig. In der Titelrolle tritt Oana Vidoni auf, ihr zur Seite stehen die Schauspieler Olga Török, Nickel Bösenberg, Pascale Noe Adam, Steffen Gangloff, Germain Wagner und Dana Borteanu.
Im Juni 2017 wird die Produktion bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen in Deutschland gezeigt.

Bernhard M. Eusterschulte wurde 1962 im nordrhein-westfälischen Beckum, Deutschland, geboren. Er studierte Theaterwissenschaften, Philosophie und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Unitversität in München, danach schloss er ein Studium bei Prof. Ben Willikens an der Akademie der Bildenden Künste in München an. 1999 gründen Johanna Niedermüller und er die freie Theaterproduktion TARTproduktion. Seit 2005 lebt und arbeitet er als freischaffender Regisseur, Raumbildner und Dramaturg in Stuttgart.

In der Tragödie des Sophokles widersetzt sich Antigone dem Willen ihres Onkels Kreon, Herrscher über Theben. Dieser hatte verfügt, den Leichnam des Staatsfeindes Polyneikes, Antigones Bruder, nicht nach der Tradition würdig zu bestatten, sondern als Mahnung den Vögeln zum Fraß zu überlassen. Bertolt Brecht greift dieses Thema 1948 in der Schweiz auf, kurz nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten. Dazu bearbeitet er die Vorlage des Stoffes in der Übersetzung Friedrich Hölderlins, wodurch er die Modellhaftigkeit seines Theater- und Geschichtsverständnisses demonstrieren wollte. Für Brecht ist Antigone das einzige antike Drama, das „durch das unbegreifliche Verhängnis eines mystischen Schicksals nicht vollständig erdrückt wird“.

Andreea Andrei - Dramaturgin
Odette Pârvulescu - Kulturmanagerin

Im Bild: Probeaufnahme aus „Atigone”. Für Werbe- und Medienzwecke freigegeben, einschl. für Online-Medien.

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