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Deutsches Staatstheater Temeswar

Papierblumen

von Eugen Wolff
Regie: András Sütő Udvari


Das Stück "Papierblumen"  bringt einen "Dialog der Einsamkeit" in den Vordergrund: eine etwa vierzigjährige Frau nimmt die Hilfe eines jungen Obdachlosen an und bringt diesen mit ins Haus. Die Begegnung führt zu einer facettenreichen Beziehung, die von widersprüchlichen Gefühlen geprägt wird. Beide sehnen sich nach Annäherung. Eva und Hecht sprechen zueinander, doch nicht richtig miteinander.

Das Stück spricht von der Schwierigkeit der Menschen, zueinanderzufinden in einer oft kommunikationsunfähigen Gesellschaft.

EGON WOLFF, chilenischer Gegenwartsdramatiker, ist einer der Hauptvertreter des lateinamerikanischen Theaters. Seine Stücke werden in der ganzen Welt inszeniert und wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet.

Die DSTT-Inszenierung ist die Rumänien-Erstaufführung des Stückes "Papieblumen".

DER REGISSEUR

Sütő Udvari András wurde 1959 in Neumarkt geboren. Er studierte Schauspielkunst am dortigen Institut für Theaterwissenschaften und spielte über 80 Rollen auf verschiedenen Bühnen in Rumänien und in Ungarn. Ab dem Jahr 2001 beginnt er seine akademische Laufbahn am Schauspiellehrstuhl der Musikfakultät an der West-Universität Temeswar. Zurzeit ist er Inhaber dieses Lehrstuhls.
Sütő Udvari András hat mehrere Stücke inszeniert, u.a. am Deutschen Staatstheater Temeswar "Floß der Medusa" von Marin Sorescu und "Die Emigranten" von Slawomir Mrožek.



Premiere: 10. Juni 2007 20:00

Besetzung

Spielleitung
András Sütő Udvari

Bühne und Kostüme
George Petre

Videoprojektion
Zsolt Fehérvari Creţu

Choreographie
Karina Reitsch


Soufflage
Ramona Olasz

Technische Beratung
Daniel Ghidel

Inspizient
Cristian Stana

Pressestimmen

"Von einem irdischen Liebhaber träumend, erkennt Eva in dem schrulligen Hecht nicht die ganze Wildheit des Wahnsinns, einen unheimlichen Liebhaber der Papierblumen, und wird Opfer ihrer eigenen Schwärmerei. In einem erotischen Ritual schafft Hecht Papierblumen und zerstört gleichzeitig alles um sich, einschließlich Evas Leben.
Die beiden Darsteller Isolde Cobeţ als Eva und Andrei Hansel als Hecht sind gut aufeinander abgestimmt. Der mit seiner Gestalt ganz verwachsene Hansel wirkt umso besser in der gemimten Darstellung (Szene der Zerstörung bzw. in der Erschaffung neuer Möbel)."




Auszug: Allgemeine Deutsche Zeitung, 15. Juni 2007, Ein Hecht auf dem Kanapee, von Balthasar Waitz

Fotos

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